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Gehen Sie kein Risiko beim Öffnen oder Transport Ihrer Container ein! Wir prüfen die Containerluft auf Atemgifte!
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Öffnen des Frachtcontainers

Das Öffnen von Containern bzw. den Containertüren ist mit vielfältigen Gefahren verbunden und eine gefahrgeneigte Arbeit. Es sollte niemals von einer Person alleine durchgeführt werden! ACHTUNG: Mögliche Gefahren durch ungesicherte Ladung beachten und eine Gefährdung von Personen durch herabstürzende Ladung oder Ladungsbestandteile verhindern!

Sicherheitsbeauftragter

Kontrolle mit Pressluftatmer

Gerüche? Der Öffnungsbereich sollte schnellstmöglich verlassen werden, wenn aus dem Container-Innenraum Gerüche wahrnehmbar sind oder Reizungen der Augen- und Nasenschleimhäute auftreten! Containertüren wieder wenn möglich gefahrlos schließen! Sicherheitsbereiche einrichten. Fachpersonal anfordern!

CONTAINER:

Freimessung – Freigabe – Entgasung – Belüftung - Qualifizierter Luftaustausch –Soforthilfe – Service

24-stunden-notdienst: 

verwaltung@binker.de

Hinweis:
Die Hauptgefahr bei begasten Containern liegt in der akuten Toxizität der verwendeten Begasungsmittel!


Gefahrenzeichen

Begasungsmittelreste? Im Frachtcontainer befindliche Begasungsbeutel/ Plates oder Strips mit (Phosphid-) Granulat (Achtung: manchmal wird abgepacktes Trockenmittel in die Container gegen Feuchtigkeit eingebracht!) oder entleerte Dosen oder Druckgaspackungen (fremdsprachige Hinweise auf Gas, besondere Symbolik) deuten stets auf eine Begasung hin. Fremdsprachige Symbolik kann z.B. sein: phosphin, fosfina, Bromuro de methilo, bromometano, methylbromide, sufurylfluride, fluoreto de sulfurilo etc.

Gefahrenhinweis in asiatischer Schrift

Gefhrenhinweis in fremder Sprache

Warnhinweis

Achten Sie auf fremdsprachige Warnschilder aussen am Container; sie können auch teilweise beschädigt sein oder es sind nur noch Reste vorhanden!

Was tun? Container-Türen schließen, weitere Entladungstätigkeiten einstellen und weitere Maßnahmen treffen (Container-Sicherung, Abtransportsperre, Belüftung des Frachtcontainers nur bei gleichzeitigen Gasspür-Messungen!).
Verschimmelte Stauhölzer und Paletten? Bei Schimmelpilz-bewachsenen oder belasteten Waren bzw. Holzpaletten weitere Maßnahmen zum Gesundheitsschutz treffen (z.B. HEPA-Absaugung, nach Möglichkeit Ware im Freien entladen und erst nach fachgerechter Reinigung der Ware diese ins Lager einlagern, keine Verdriftung von Sporen!).

Schimmelsporen

Behälter mit Begasungsmittel

Begasungsmittel im Beutel

Methylbromidbehälter

Auf verschimmelte Waren und Hölzer achten! Schimmelpilze!

Auf Beschilderungen und Begasungsmittelreste und Behältnisse achten!


Grundsätzlich sollten weitere Tätigkeiten nur von geschultem und ausgebildetem Fachpersonal unter geeignetem Atemschutz fortgesetzt werden. Vorsicht bei Sulfuryldifluorid (Vikane, Profume). Hier ist ein Umgebungsluft unabhängiger Atemschutz (Pressluftatmer, G26-3-Eignung) notwendig! Die Binker Materialschutz GmbH verfügt über die notwendige und technische Ausrüstung sowie ausreichend Fachpersonal.

Siehe hierzu: https://www.atemschutzunfaelle.de/download/G26-Atemschutzuntersuchung.pdf

Pressluftatmer

Mann in Schutzausrüstung

Gelegentlich ergeben sich Hinweise auf vorhandene Gase und Dämpfe durch deren Geruch (stechend, nach Salmiak, Knoblauch, Bittermandel, ätherisch, benzinartig/aromatisch, …).

ACHTUNG:

Der Geruchssinn ist kein geeignetes Warnsystem vor Gesundheitsgefahren, denn: nicht alle Stoffe sind wahrnehmbar. Geruchsschwellen können ggf. zu hoch sein und außerdem gibt es individuelle Differenzen der Geruchswahrnehmung (Manche Menschen können genetisch bedingt kein Blausäure-Gas riechen).

VORSICHT: 

Trotz des Fehlens von Gerüchen kann eine Gefährdung vorliegen! Viele Stoffe wie z. B. Methylbromid (Brommethan) und Sulfuryldifluorid sind entweder geruchlos oder werden im bereits gefährlichen oder gefährdenden Konzentrationsbereich nicht wahrgenommen!

Illustration Geruchssinn

Gaswolke